Mainhausen

HE
Hessen Offenbach PLZ 63533 9.516 Einwohner
Grundsteuer A 325 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 800 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +306 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06438007

Grundsteuer für Mainhausen berechnen
Auf einen Blick

So steht Mainhausen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 800 % liegt Mainhausen auf Platz 57 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Mainhausen liegt 301 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Offenbach

Von den 13 Gemeinden im Kreis Offenbach hat Mainhausen den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 913 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 394 % auf 800 % gestiegen (+406 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 494 %).

Rechenbeispiel für Mainhausen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mainhausen 800 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 301 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 480,00 € im Jahr bzw. 120,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 800 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 800 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mainhausen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Mainhausen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 276 % 394 % –
2023 (vor der Reform) 276 % 494 % +100 %
2024 (vor der Reform) 276 % 494 % 0 %
2025 325 % 800 % +306 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Offenbach

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Offenbach

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Heusenstamm 19.397 1327 % 2025
2 Langen (Hessen) 39.009 1269 % 2025
3 Egelsbach 11.002 1066 % 2025
4 Obertshausen 25.381 998 % 2025
5 Rödermark 28.869 990 % 2025
6 Mühlheim am Main 29.213 983 % 2025
7 Dietzenbach, Kreisstadt 35.458 907 % 2025
8 Rodgau 45.197 877 % 2025
9 Seligenstadt, Einhardstadt 21.225 850 % 2025
10 Mainhausen 9.516 800 % 2025
11 Dreieich 41.965 709 % 2025
12 Hainburg 14.516 615 % 2025
13 Neu-Isenburg 38.236 472 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Mainhausen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mainhausen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mainhausen bei 800 %, für die Grundsteuer A bei 325 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Mainhausen hoch?

Mit 800 % liegt Mainhausen auf Platz 57 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Mainhausen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 394 % auf 800 % gestiegen (+406 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 494 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mainhausen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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