Kirchheim

HE
Hessen Hersfeld-Rotenburg PLZ 36275 3.606 Einwohner
Grundsteuer A 380 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 320 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -180 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06632011

Grundsteuer für Kirchheim berechnen
Auf einen Blick

So steht Kirchheim im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 320 % liegt Kirchheim auf Platz 300 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Kirchheim liegt 179 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Von den 20 Gemeinden im Kreis Hersfeld-Rotenburg hat Kirchheim den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 348 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 320 % gesunken (-180 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %).

Rechenbeispiel für Kirchheim

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kirchheim 320 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 179 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 192,00 € im Jahr bzw. 48,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 320 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 320 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kirchheim.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Kirchheim

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 600 % 500 % –
2023 (vor der Reform) 600 % 500 % 0 %
2024 (vor der Reform) 600 % 500 % 0 %
2025 380 % 320 % -180 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hersfeld-Rotenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
6 Schenklengsfeld 4.202 395 % 2025
7 Friedewald 2.638 365 % 2025
8 Philippsthal (Werra), Marktgemeinde 3.914 365 % 2024
9 Heringen (Werra) 6.621 350 % 2025
10 Nentershausen 2.320 330 % 2025
11 Alheim 4.803 320 % 2025
12 Bebra 12.917 320 % 2025
13 Hauneck 3.049 320 % 2025
14 Haunetal 2.769 320 % 2025
15 Kirchheim 3.606 320 % 2025
16 Ludwigsau 5.409 320 % 2025
17 Breitenbach a. Herzberg 1.651 300 % 2025
18 Niederaula, Marktgemeinde 5.201 300 % 2025
19 Neuenstein 3.006 275 % 2025
20 Hohenroda 3.035 250 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (20 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Kirchheim

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kirchheim?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kirchheim bei 320 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Kirchheim hoch?

Mit 320 % liegt Kirchheim auf Platz 300 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Kirchheim den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 320 % gesunken (-180 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kirchheim?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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