Grundsteuer-Hebesatz Hohenroda
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hohenroda (Hersfeld-Rotenburg) in Hessen.
Hohenroda
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06632010
So steht Hohenroda im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 250 % liegt Hohenroda auf Platz 388 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 7 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Hohenroda liegt 249 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Von den 20 Gemeinden im Kreis Hersfeld-Rotenburg hat Hohenroda den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 348 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 250 % gesunken (-270 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %).
Rechenbeispiel für Hohenroda
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hohenroda 250 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 249 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 150,00 € im Jahr bzw. 37,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 250 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 250 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hohenroda.
Hebesatz-Entwicklung in Hohenroda
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 520 % | 520 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 490 % | 490 % | -30 % |
| 2024 (vor der Reform) | 490 % | 490 % | 0 % |
| 2025 | 330 % | 250 % | -240 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hersfeld-Rotenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 6 | Schenklengsfeld | 4.202 | 395 % | 2025 |
| 7 | Friedewald | 2.638 | 365 % | 2025 |
| 8 | Philippsthal (Werra), Marktgemeinde | 3.914 | 365 % | 2024 |
| 9 | Heringen (Werra) | 6.621 | 350 % | 2025 |
| 10 | Nentershausen | 2.320 | 330 % | 2025 |
| 11 | Alheim | 4.803 | 320 % | 2025 |
| 12 | Bebra | 12.917 | 320 % | 2025 |
| 13 | Hauneck | 3.049 | 320 % | 2025 |
| 14 | Haunetal | 2.769 | 320 % | 2025 |
| 15 | Kirchheim | 3.606 | 320 % | 2025 |
| 16 | Ludwigsau | 5.409 | 320 % | 2025 |
| 17 | Breitenbach a. Herzberg | 1.651 | 300 % | 2025 |
| 18 | Niederaula, Marktgemeinde | 5.201 | 300 % | 2025 |
| 19 | Neuenstein | 3.006 | 275 % | 2025 |
| 20 | Hohenroda | 3.035 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (20 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hohenroda
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenroda?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hohenroda bei 250 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hohenroda hoch?
Mit 250 % liegt Hohenroda auf Platz 388 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 7 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hohenroda den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 250 % gesunken (-270 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hohenroda?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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