Grasellenbach

HE
Hessen Bergstraße PLZ 64689 3.887 Einwohner
Grundsteuer A 380 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 390 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -80 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06431009

Grundsteuer für Grasellenbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Grasellenbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 390 % liegt Grasellenbach auf Platz 239 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 43 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Grasellenbach liegt 109 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Bergstraße

Von den 22 Gemeinden im Kreis Bergstraße hat Grasellenbach den 19.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 576 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 390 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %).

Rechenbeispiel für Grasellenbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Grasellenbach 390 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 109 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 234,00 € im Jahr bzw. 58,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 390 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 390 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Grasellenbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Grasellenbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 470 % +50 %
2025 380 % 390 % -80 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Bergstraße

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bergstraße

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
8 Hirschhorn (Neckar) 3.460 600 % 2025
9 Einhausen 6.586 595 % 2024
10 Zwingenberg 7.183 580 % 2024
11 Bürstadt 17.721 570 % 2024
12 Mörlenbach 10.200 560 % 2025
13 Rimbach 8.688 550 % 2024
14 Abtsteinach 2.393 500 % 2025
15 Birkenau 9.562 500 % 2025
16 Biblis 9.135 410 % 2025
17 Gorxheimertal 4.165 395 % 2025
18 Heppenheim (Bergstraße), Kreisstadt 28.031 395 % 2025
19 Fürth 10.653 390 % 2025
20 Grasellenbach 3.887 390 % 2025
21 Wald-Michelbach 10.445 365 % 2024
22 Groß-Rohrheim 3.674 280 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (22 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Grasellenbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Grasellenbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Grasellenbach bei 390 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Grasellenbach hoch?

Mit 390 % liegt Grasellenbach auf Platz 239 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 43 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Grasellenbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 390 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Grasellenbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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