Mörlenbach

HE
Hessen Bergstraße PLZ 69509 10.200 Einwohner
Grundsteuer A 332 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 560 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -135 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06431017

Grundsteuer für Mörlenbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Mörlenbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 560 % liegt Mörlenbach auf Platz 130 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Mörlenbach liegt 61 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Bergstraße

Von den 22 Gemeinden im Kreis Bergstraße hat Mörlenbach den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 576 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 595 % auf 560 % gesunken (-35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %).

Rechenbeispiel für Mörlenbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mörlenbach 560 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 61 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 336,00 € im Jahr bzw. 84,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 560 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 560 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mörlenbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Mörlenbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 332 % 595 % –
2023 (vor der Reform) 332 % 595 % 0 %
2024 (vor der Reform) 332 % 695 % +100 %
2025 – 560 % -135 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Bergstraße

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bergstraße

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
5 Neckarsteinach 3.782 730 % 2025
6 Lorsch, Karolingerstadt 14.235 695 % 2024
7 Lautertal (Odenwald) 7.006 650 % 2025
8 Hirschhorn (Neckar) 3.460 600 % 2025
9 Einhausen 6.586 595 % 2024
10 Zwingenberg 7.183 580 % 2024
11 Bürstadt 17.721 570 % 2024
12 Mörlenbach 10.200 560 % 2025
13 Rimbach 8.688 550 % 2024
14 Abtsteinach 2.393 500 % 2025
15 Birkenau 9.562 500 % 2025
16 Biblis 9.135 410 % 2025
17 Gorxheimertal 4.165 395 % 2025
18 Heppenheim (Bergstraße), Kreisstadt 28.031 395 % 2025
19 Fürth 10.653 390 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (22 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Mörlenbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mörlenbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mörlenbach bei 560 %, für die Grundsteuer A bei 332 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Mörlenbach hoch?

Mit 560 % liegt Mörlenbach auf Platz 130 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Mörlenbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 595 % auf 560 % gesunken (-35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mörlenbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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