Grundsteuer-Hebesatz Freigericht
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Freigericht (Main-Kinzig-Kreis) in Hessen.
Freigericht
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06435009
So steht Freigericht im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 530 % liegt Freigericht auf Platz 147 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Freigericht liegt 31 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis
Von den 29 Gemeinden im Kreis Main-Kinzig-Kreis hat Freigericht den 16.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 544 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 495 % auf 530 % gestiegen (+35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 495 %).
Rechenbeispiel für Freigericht
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Freigericht 530 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 31 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 318,00 € im Jahr bzw. 79,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 530 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 530 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Freigericht.
Hebesatz-Entwicklung in Freigericht
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 495 % | 495 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 495 % | 495 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 495 % | 495 % | 0 % |
| 2025 | – | 530 % | +35 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Main-Kinzig-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 9 | Langenselbold | 14.367 | 677 % | 2025 |
| 10 | Ronneburg | 3.535 | 661 % | 2025 |
| 11 | Bruchköbel | 20.347 | 651 % | 2025 |
| 12 | Hanau, Brüder-Grimm-Stadt | 98.582 | 645 % | 2025 |
| 13 | Großkrotzenburg | 7.364 | 627 % | 2025 |
| 14 | Bad Orb | 9.930 | 585 % | 2025 |
| 15 | Hasselroth | 7.404 | 545 % | 2025 |
| 16 | Freigericht | 13.985 | 530 % | 2025 |
| 17 | Gelnhausen, Barbarossastadt, Kreisstadt | 23.401 | 509 % | 2025 |
| 18 | Linsengericht | 9.548 | 495 % | 2024 |
| 19 | Bad Soden-Salmünster | 13.653 | 455 % | 2025 |
| 20 | Wächtersbach | 12.684 | 420 % | 2025 |
| 21 | Steinau an der Straße, Brüder-Grimm-Stadt | 10.110 | 400 % | 2025 |
| 22 | Brachttal | 4.788 | 327 % | 2025 |
| 23 | Schlüchtern | 15.692 | 320 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Freigericht
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Freigericht?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Freigericht bei 530 %, für die Grundsteuer A bei 495 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Freigericht hoch?
Mit 530 % liegt Freigericht auf Platz 147 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Freigericht den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 495 % auf 530 % gestiegen (+35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 495 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Freigericht?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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