Grundsteuer-Hebesatz Linsengericht
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Linsengericht (Main-Kinzig-Kreis) in Hessen.
Linsengericht
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06435018
So steht Linsengericht im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 495 % liegt Linsengericht auf Platz 160 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Linsengericht liegt 4 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis
Von den 29 Gemeinden im Kreis Main-Kinzig-Kreis hat Linsengericht den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 544 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Linsengericht unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Linsengericht
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Linsengericht 495 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 4 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 297,00 € im Jahr bzw. 74,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 495 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 495 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Linsengericht.
Hebesatz-Entwicklung in Linsengericht
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 495 % | 495 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 495 % | 495 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 495 % | 495 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Main-Kinzig-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Bruchköbel | 20.347 | 651 % | 2025 |
| 12 | Hanau, Brüder-Grimm-Stadt | 98.582 | 645 % | 2025 |
| 13 | Großkrotzenburg | 7.364 | 627 % | 2025 |
| 14 | Bad Orb | 9.930 | 585 % | 2025 |
| 15 | Hasselroth | 7.404 | 545 % | 2025 |
| 16 | Freigericht | 13.985 | 530 % | 2025 |
| 17 | Gelnhausen, Barbarossastadt, Kreisstadt | 23.401 | 509 % | 2025 |
| 18 | Linsengericht | 9.548 | 495 % | 2024 |
| 19 | Bad Soden-Salmünster | 13.653 | 455 % | 2025 |
| 20 | Wächtersbach | 12.684 | 420 % | 2025 |
| 21 | Steinau an der Straße, Brüder-Grimm-Stadt | 10.110 | 400 % | 2025 |
| 22 | Brachttal | 4.788 | 327 % | 2025 |
| 23 | Schlüchtern | 15.692 | 320 % | 2025 |
| 24 | Sinntal | 8.588 | 320 % | 2025 |
| 25 | Jossgrund | 3.371 | 301 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Linsengericht
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Linsengericht?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Linsengericht bei 495 %, für die Grundsteuer A bei 495 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Linsengericht hoch?
Mit 495 % liegt Linsengericht auf Platz 160 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Linsengericht den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Linsengericht unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Linsengericht?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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