Grundsteuer-Hebesatz Flörsbachtal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Flörsbachtal (Main-Kinzig-Kreis) in Hessen.
Flörsbachtal
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06435008
So steht Flörsbachtal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 197 % liegt Flörsbachtal auf Platz 412 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Flörsbachtal liegt 302 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis
Von den 29 Gemeinden im Kreis Main-Kinzig-Kreis hat Flörsbachtal den 29.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 544 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 359 % auf 197 % gesunken (-162 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 359 %).
Rechenbeispiel für Flörsbachtal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Flörsbachtal 197 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 302 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 118,20 € im Jahr bzw. 29,55 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 197 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 197 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Flörsbachtal.
Hebesatz-Entwicklung in Flörsbachtal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 332 % | 359 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 332 % | 359 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 332 % | 359 % | 0 % |
| 2025 | 219 % | 197 % | -162 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Main-Kinzig-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 15 | Hasselroth | 7.404 | 545 % | 2025 |
| 16 | Freigericht | 13.985 | 530 % | 2025 |
| 17 | Gelnhausen, Barbarossastadt, Kreisstadt | 23.401 | 509 % | 2025 |
| 18 | Linsengericht | 9.548 | 495 % | 2024 |
| 19 | Bad Soden-Salmünster | 13.653 | 455 % | 2025 |
| 20 | Wächtersbach | 12.684 | 420 % | 2025 |
| 21 | Steinau an der Straße, Brüder-Grimm-Stadt | 10.110 | 400 % | 2025 |
| 22 | Brachttal | 4.788 | 327 % | 2025 |
| 23 | Schlüchtern | 15.692 | 320 % | 2025 |
| 24 | Sinntal | 8.588 | 320 % | 2025 |
| 25 | Jossgrund | 3.371 | 301 % | 2025 |
| 26 | Birstein | 6.115 | 257 % | 2025 |
| 27 | Biebergemünd | 8.187 | 220 % | 2024 |
| 28 | Gründau | 14.535 | 200 % | 2024 |
| 29 | Flörsbachtal | 2.296 | 197 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Flörsbachtal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Flörsbachtal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Flörsbachtal bei 197 %, für die Grundsteuer A bei 219 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Flörsbachtal hoch?
Mit 197 % liegt Flörsbachtal auf Platz 412 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Flörsbachtal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 359 % auf 197 % gesunken (-162 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 359 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Flörsbachtal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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