Schenkendöbern

BB
Brandenburg Spree-Neiße PLZ 03172 3.313 Einwohner
Grundsteuer A 315 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 385 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -15 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12071337

Grundsteuer für Schenkendöbern berechnen
Auf einen Blick

So steht Schenkendöbern im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 385 % liegt Schenkendöbern auf Platz 165 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Schenkendöbern liegt 27 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Spree-Neiße

Von den 29 Gemeinden im Kreis Spree-Neiße hat Schenkendöbern den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 377 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 385 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Schenkendöbern

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schenkendöbern 385 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 27 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 231,00 € im Jahr bzw. 57,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 385 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 385 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schenkendöbern.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schenkendöbern

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 400 % 0 %
2025 315 % 385 % -15 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Spree-Neiße

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Spree-Neiße

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
7 Schmogrow-Fehrow 810 415 % 2025
8 Werben 1.745 410 % 2024
9 Forst (Lausitz) 16.933 405 % 2024
10 Drachhausen 732 400 % 2025
11 Peitz 4.327 394 % 2024
12 Teichland 1.051 391 % 2024
13 Drehnow 503 390 % 2025
14 Schenkendöbern 3.313 385 % 2025
15 Drebkau 5.388 380 % 2025
16 Jämlitz-Klein Düben 435 380 % 2024
17 Turnow-Preilack 1.094 380 % 2025
18 Groß Schacksdorf-Simmersdorf 724 375 % 2024
19 Neiße-Malxetal 1.497 374 % 2024
20 Dissen-Striesow 942 350 % 2025
21 Burg (Spreewald) 4.125 340 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schenkendöbern

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schenkendöbern?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schenkendöbern bei 385 %, für die Grundsteuer A bei 315 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schenkendöbern hoch?

Mit 385 % liegt Schenkendöbern auf Platz 165 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schenkendöbern den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 385 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schenkendöbern?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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