Grundsteuer-Hebesatz Burg (Spreewald)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Burg (Spreewald) (Spree-Neiße) in Brandenburg.
Burg (Spreewald)
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12071032
So steht Burg (Spreewald) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 340 % liegt Burg (Spreewald) auf Platz 250 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 36 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Burg (Spreewald) liegt 18 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Spree-Neiße
Von den 29 Gemeinden im Kreis Spree-Neiße hat Burg (Spreewald) den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 377 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 340 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).
Rechenbeispiel für Burg (Spreewald)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Burg (Spreewald) 340 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 18 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 204,00 € im Jahr bzw. 51,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 340 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 340 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Burg (Spreewald).
Hebesatz-Entwicklung in Burg (Spreewald)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 410 % | 0 % |
| 2025 | 305 % | 340 % | -70 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Spree-Neiße
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 14 | Schenkendöbern | 3.313 | 385 % | 2025 |
| 15 | Drebkau | 5.388 | 380 % | 2025 |
| 16 | Jämlitz-Klein Düben | 435 | 380 % | 2024 |
| 17 | Turnow-Preilack | 1.094 | 380 % | 2025 |
| 18 | Groß Schacksdorf-Simmersdorf | 724 | 375 % | 2024 |
| 19 | Neiße-Malxetal | 1.497 | 374 % | 2024 |
| 20 | Dissen-Striesow | 942 | 350 % | 2025 |
| 21 | Burg (Spreewald) | 4.125 | 340 % | 2025 |
| 22 | Guhrow | 509 | 340 % | 2025 |
| 23 | Kolkwitz | 9.221 | 330 % | 2024 |
| 24 | Heinersbrück | 549 | 320 % | 2025 |
| 25 | Wiesengrund | 1.310 | 310 % | 2025 |
| 26 | Tauer | 677 | 300 % | 2024 |
| 27 | Welzow | 3.126 | 300 % | 2025 |
| 28 | Briesen | 773 | 290 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Burg (Spreewald)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Burg (Spreewald)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Burg (Spreewald) bei 340 %, für die Grundsteuer A bei 305 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Burg (Spreewald) hoch?
Mit 340 % liegt Burg (Spreewald) auf Platz 250 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 36 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Burg (Spreewald) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 340 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Burg (Spreewald)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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