Grundsteuer-Hebesatz Fichtenhöhe
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Fichtenhöhe (Märkisch-Oderland) in Brandenburg.
Fichtenhöhe
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12064130
So steht Fichtenhöhe im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 250 % liegt Fichtenhöhe auf Platz 363 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 11 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Fichtenhöhe liegt 108 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Märkisch-Oderland
Von den 45 Gemeinden im Kreis Märkisch-Oderland hat Fichtenhöhe den 41.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 359 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 250 % gesunken (-155 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %).
Rechenbeispiel für Fichtenhöhe
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Fichtenhöhe 250 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 108 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 150,00 € im Jahr bzw. 37,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 250 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 250 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Fichtenhöhe.
Hebesatz-Entwicklung in Fichtenhöhe
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 315 % | 405 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 315 % | 405 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 315 % | 405 % | 0 % |
| 2025 | – | 250 % | -155 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Märkisch-Oderland
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 31 | Prötzel | 1.095 | 340 % | 2025 |
| 32 | Altlandsberg | 9.680 | 330 % | 2025 |
| 33 | Treplin | 356 | 330 % | 2025 |
| 34 | Höhenland | 1.049 | 325 % | 2024 |
| 35 | Lebus | 3.015 | 325 % | 2025 |
| 36 | Zeschdorf | 1.241 | 320 % | 2024 |
| 37 | Strausberg | 27.765 | 311 % | 2025 |
| 38 | Beiersdorf-Freudenberg | 632 | 310 % | 2024 |
| 39 | Podelzig | 875 | 310 % | 2025 |
| 40 | Rüdersdorf bei Berlin | 15.898 | 275 % | 2025 |
| 41 | Fichtenhöhe | 468 | 250 % | 2025 |
| 42 | Petershagen/Eggersdorf | 15.360 | 180 % | 2025 |
| 43 | Fredersdorf-Vogelsdorf | 14.688 | 174 % | 2025 |
| 44 | Neuenhagen bei Berlin | 19.295 | 165 % | 2025 |
| 45 | Hoppegarten | 18.085 | 160 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Fichtenhöhe
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fichtenhöhe?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Fichtenhöhe bei 250 %, für die Grundsteuer A bei 315 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Fichtenhöhe hoch?
Mit 250 % liegt Fichtenhöhe auf Platz 363 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 11 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Fichtenhöhe den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 250 % gesunken (-155 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Fichtenhöhe?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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