Wiesengrund

BB
Brandenburg Spree-Neiße PLZ 03149 1.310 Einwohner
Grundsteuer A 288 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 310 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -75 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12071414

Grundsteuer für Wiesengrund berechnen
Auf einen Blick

So steht Wiesengrund im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 310 % liegt Wiesengrund auf Platz 300 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Wiesengrund liegt 48 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Spree-Neiße

Von den 29 Gemeinden im Kreis Spree-Neiße hat Wiesengrund den 25.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 377 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 310 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %).

Rechenbeispiel für Wiesengrund

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wiesengrund 310 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 48 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 186,00 € im Jahr bzw. 46,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 310 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 310 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wiesengrund.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wiesengrund

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 385 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 385 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 385 % 0 %
2025 288 % 310 % -75 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Spree-Neiße

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Spree-Neiße

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
15 Drebkau 5.388 380 % 2025
16 Jämlitz-Klein Düben 435 380 % 2024
17 Turnow-Preilack 1.094 380 % 2025
18 Groß Schacksdorf-Simmersdorf 724 375 % 2024
19 Neiße-Malxetal 1.497 374 % 2024
20 Dissen-Striesow 942 350 % 2025
21 Burg (Spreewald) 4.125 340 % 2025
22 Guhrow 509 340 % 2025
23 Kolkwitz 9.221 330 % 2024
24 Heinersbrück 549 320 % 2025
25 Wiesengrund 1.310 310 % 2025
26 Tauer 677 300 % 2024
27 Welzow 3.126 300 % 2025
28 Briesen 773 290 % 2025
29 Jänschwalde 1.572 250 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wiesengrund

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wiesengrund?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wiesengrund bei 310 %, für die Grundsteuer A bei 288 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wiesengrund hoch?

Mit 310 % liegt Wiesengrund auf Platz 300 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wiesengrund den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 310 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wiesengrund?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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