Grundsteuer-Hebesatz Wiesengrund
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wiesengrund (Spree-Neiße) in Brandenburg.
Wiesengrund
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12071414
So steht Wiesengrund im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 310 % liegt Wiesengrund auf Platz 300 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Wiesengrund liegt 48 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Spree-Neiße
Von den 29 Gemeinden im Kreis Spree-Neiße hat Wiesengrund den 25.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 377 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 310 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %).
Rechenbeispiel für Wiesengrund
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wiesengrund 310 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 48 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 186,00 € im Jahr bzw. 46,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 310 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 310 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wiesengrund.
Hebesatz-Entwicklung in Wiesengrund
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 385 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 385 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 385 % | 0 % |
| 2025 | 288 % | 310 % | -75 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Spree-Neiße
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 15 | Drebkau | 5.388 | 380 % | 2025 |
| 16 | Jämlitz-Klein Düben | 435 | 380 % | 2024 |
| 17 | Turnow-Preilack | 1.094 | 380 % | 2025 |
| 18 | Groß Schacksdorf-Simmersdorf | 724 | 375 % | 2024 |
| 19 | Neiße-Malxetal | 1.497 | 374 % | 2024 |
| 20 | Dissen-Striesow | 942 | 350 % | 2025 |
| 21 | Burg (Spreewald) | 4.125 | 340 % | 2025 |
| 22 | Guhrow | 509 | 340 % | 2025 |
| 23 | Kolkwitz | 9.221 | 330 % | 2024 |
| 24 | Heinersbrück | 549 | 320 % | 2025 |
| 25 | Wiesengrund | 1.310 | 310 % | 2025 |
| 26 | Tauer | 677 | 300 % | 2024 |
| 27 | Welzow | 3.126 | 300 % | 2025 |
| 28 | Briesen | 773 | 290 % | 2025 |
| 29 | Jänschwalde | 1.572 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Wiesengrund
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wiesengrund?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wiesengrund bei 310 %, für die Grundsteuer A bei 288 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Wiesengrund hoch?
Mit 310 % liegt Wiesengrund auf Platz 300 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wiesengrund den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 310 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wiesengrund?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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