Grundsteuer-Hebesatz Neuhaus a.Inn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Neuhaus a.Inn (Passau) in Bayern.
Neuhaus a.Inn
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09275134
So steht Neuhaus a.Inn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 230 % liegt Neuhaus a.Inn auf Platz 1344 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Neuhaus a.Inn liegt 48 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Passau
Von den 38 Gemeinden im Kreis Passau hat Neuhaus a.Inn den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 214 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 230 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Neuhaus a.Inn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neuhaus a.Inn 230 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 48 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 138,00 € im Jahr bzw. 34,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 230 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 230 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neuhaus a.Inn.
Hebesatz-Entwicklung in Neuhaus a.Inn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 230 % | 230 % | -120 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Passau
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 3 | Vilshofen an der Donau | 18.184 | 290 % | 2025 |
| 4 | Aidenbach | 3.006 | 280 % | 2025 |
| 5 | Fürstenzell | 8.442 | 250 % | 2025 |
| 6 | Ruhstorf a.d.Rott | 7.145 | 250 % | 2025 |
| 7 | Pocking | 16.296 | 240 % | 2025 |
| 8 | Wegscheid | 5.361 | 240 % | 2025 |
| 9 | Windorf | 4.981 | 240 % | 2025 |
| 10 | Neuhaus a.Inn | 3.433 | 230 % | 2025 |
| 11 | Neukirchen vorm Wald | 3.008 | 230 % | 2025 |
| 12 | Salzweg | 6.506 | 230 % | 2025 |
| 13 | Aicha vorm Wald | 2.477 | 220 % | 2025 |
| 14 | Fürstenstein | 3.501 | 220 % | 2025 |
| 15 | Neuburg a.Inn | 4.473 | 220 % | 2025 |
| 16 | Ruderting | 3.040 | 220 % | 2025 |
| 17 | Tiefenbach | 6.676 | 220 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Neuhaus a.Inn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neuhaus a.Inn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neuhaus a.Inn bei 230 %, für die Grundsteuer A bei 230 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Neuhaus a.Inn hoch?
Mit 230 % liegt Neuhaus a.Inn auf Platz 1344 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Neuhaus a.Inn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 230 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neuhaus a.Inn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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