Insingen

BY
Bayern Ansbach PLZ 91610 1.204 Einwohner
Grundsteuer A 480 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 270 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -210 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09571169

Grundsteuer für Insingen berechnen
Auf einen Blick

So steht Insingen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 270 % liegt Insingen auf Platz 1017 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Insingen liegt 8 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ansbach

Von den 58 Gemeinden im Kreis Ansbach hat Insingen den 37.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 306 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 270 % gesunken (-210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).

Rechenbeispiel für Insingen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Insingen 270 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 8 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 162,00 € im Jahr bzw. 40,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 270 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 270 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Insingen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Insingen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 480 % 480 % –
2023 (vor der Reform) 480 % 480 % 0 %
2024 (vor der Reform) 480 % 480 % 0 %
2025 480 % 270 % -210 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ansbach

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ansbach

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
31 Burgoberbach 3.795 280 % 2025
32 Petersaurach 4.949 280 % 2025
33 Windsbach 6.110 280 % 2025
34 Arberg 2.215 275 % 2025
35 Ornbau 1.747 275 % 2025
36 Wilburgstetten 1.992 275 % 2025
37 Geslau 1.384 270 % 2025
38 Insingen 1.204 270 % 2025
39 Lehrberg 3.146 270 % 2025
40 Schopfloch 2.929 270 % 2025
41 Aurach 3.102 260 % 2025
42 Flachslanden 2.472 260 % 2025
43 Burk 1.101 250 % 2025
44 Wieseth 1.322 250 % 2025
45 Herrieden 8.241 245 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (58 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Insingen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Insingen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Insingen bei 270 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Insingen hoch?

Mit 270 % liegt Insingen auf Platz 1017 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Insingen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 270 % gesunken (-210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Insingen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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