Grundsteuer-Hebesatz Frensdorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Frensdorf (Bamberg) in Bayern.
Frensdorf
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09471131
So steht Frensdorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 190 % liegt Frensdorf auf Platz 1712 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 14 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Frensdorf liegt 88 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Bamberg
Von den 36 Gemeinden im Kreis Bamberg hat Frensdorf den 26.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 220 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 190 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Frensdorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Frensdorf 190 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 88 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 114,00 € im Jahr bzw. 28,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 190 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 190 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Frensdorf.
Hebesatz-Entwicklung in Frensdorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 300 % | 190 % | -190 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bamberg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 19 | Litzendorf | 6.197 | 210 % | 2025 |
| 20 | Oberhaid | 4.561 | 210 % | 2025 |
| 21 | Stadelhofen | 1.242 | 210 % | 2025 |
| 22 | Ebrach | 1.827 | 200 % | 2025 |
| 23 | Lauter | 1.195 | 200 % | 2025 |
| 24 | Pettstadt | 2.244 | 200 % | 2025 |
| 25 | Priesendorf | 1.453 | 200 % | 2025 |
| 26 | Frensdorf | 5.132 | 190 % | 2025 |
| 27 | Lisberg | 1.745 | 190 % | 2025 |
| 28 | Pommersfelden | 3.101 | 190 % | 2025 |
| 29 | Burgwindheim | 1.286 | 180 % | 2025 |
| 30 | Hallstadt | 8.755 | 180 % | 2025 |
| 31 | Schönbrunn i.Steigerwald | 1.903 | 180 % | 2025 |
| 32 | Wattendorf | 644 | 180 % | 2025 |
| 33 | Burgebrach | 7.180 | 160 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Frensdorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Frensdorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Frensdorf bei 190 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Frensdorf hoch?
Mit 190 % liegt Frensdorf auf Platz 1712 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 14 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Frensdorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 190 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Frensdorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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