Apfeltrach

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Bayern Unterallgäu PLZ 87742 991 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 200 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -140 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09778113

Grundsteuer für Apfeltrach berechnen
Auf einen Blick

So steht Apfeltrach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 200 % liegt Apfeltrach auf Platz 1589 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Apfeltrach liegt 78 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Unterallgäu

Von den 52 Gemeinden im Kreis Unterallgäu hat Apfeltrach den 43.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 261 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 200 % gesunken (-140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).

Rechenbeispiel für Apfeltrach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Apfeltrach 200 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 78 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 120,00 € im Jahr bzw. 30,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 200 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 200 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Apfeltrach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Apfeltrach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 340 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 340 % 0 %
2025 350 % 200 % -140 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Unterallgäu

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Unterallgäu

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
36 Kammlach 1.862 220 % 2025
37 Kronburg 1.756 220 % 2025
38 Pfaffenhausen 2.678 220 % 2025
39 Winterrieden 936 220 % 2025
40 Wolfertschwenden 2.102 220 % 2025
41 Kirchheim i.Schw. 2.528 210 % 2025
42 Eppishausen 1.934 205 % 2025
43 Apfeltrach 991 200 % 2025
44 Rammingen 1.576 200 % 2025
45 Stetten 1.477 200 % 2025
46 Amberg 1.552 160 % 2025
47 Kirchhaslach 1.312 155 % 2025
48 Kettershausen 1.874 140 % 2025
49 Oberrieden 1.202 140 % 2025
50 Salgen 1.464 140 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (52 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Apfeltrach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Apfeltrach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Apfeltrach bei 200 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Apfeltrach hoch?

Mit 200 % liegt Apfeltrach auf Platz 1589 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Apfeltrach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 200 % gesunken (-140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Apfeltrach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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