Amberg

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Bayern Unterallgäu PLZ 86854 1.552 Einwohner
Grundsteuer A 430 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 160 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -160 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09778111

Grundsteuer für Amberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Amberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 160 % liegt Amberg auf Platz 1938 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Amberg liegt 118 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Unterallgäu

Von den 52 Gemeinden im Kreis Unterallgäu hat Amberg den 46.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 261 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 160 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).

Rechenbeispiel für Amberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Amberg 160 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 118 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 96,00 € im Jahr bzw. 24,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 160 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 160 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Amberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Amberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 320 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2025 430 % 160 % -160 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Unterallgäu

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Unterallgäu

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
38 Pfaffenhausen 2.678 220 % 2025
39 Winterrieden 936 220 % 2025
40 Wolfertschwenden 2.102 220 % 2025
41 Kirchheim i.Schw. 2.528 210 % 2025
42 Eppishausen 1.934 205 % 2025
43 Apfeltrach 991 200 % 2025
44 Rammingen 1.576 200 % 2025
45 Stetten 1.477 200 % 2025
46 Amberg 1.552 160 % 2025
47 Kirchhaslach 1.312 155 % 2025
48 Kettershausen 1.874 140 % 2025
49 Oberrieden 1.202 140 % 2025
50 Salgen 1.464 140 % 2025
51 Oberschönegg 1.074 135 % 2025
52 Breitenbrunn 2.322 125 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (52 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Amberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Amberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Amberg bei 160 %, für die Grundsteuer A bei 430 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Amberg hoch?

Mit 160 % liegt Amberg auf Platz 1938 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Amberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 160 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Amberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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