Grundsteuer-Hebesatz Ostrach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Ostrach (Sigmaringen) in Baden-Württemberg.
Ostrach
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08437086
So steht Ostrach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 656 % liegt Ostrach auf Platz 36 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Ostrach liegt 333 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Sigmaringen
Von den 25 Gemeinden im Kreis Sigmaringen hat Ostrach den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 496 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 656 % gestiegen (+226 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).
Rechenbeispiel für Ostrach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ostrach 656 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 333 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 393,60 € im Jahr bzw. 98,40 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 656 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 656 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ostrach.
Hebesatz-Entwicklung in Ostrach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 430 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 430 % | 430 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 430 % | 430 % | 0 % |
| 2025 | 588 % | 656 % | +226 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Sigmaringen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Hettingen | 1.864 | 740 % | 2025 |
| 2 | Ostrach | 7.013 | 656 % | 2025 |
| 3 | Scheer | 2.456 | 630 % | 2025 |
| 4 | Stetten am kalten Markt | 4.837 | 626 % | 2025 |
| 5 | Veringenstadt | 2.147 | 616 % | 2025 |
| 6 | Gammertingen | 6.198 | 600 % | 2025 |
| 7 | Schwenningen | 1.668 | 580 % | 2025 |
| 8 | Pfullendorf | 13.496 | 560 % | 2025 |
| 9 | Krauchenwies | 5.060 | 550 % | 2025 |
| 10 | Neufra | 1.849 | 545 % | 2025 |
| 11 | Sigmaringen | 16.756 | 530 % | 2025 |
| 12 | Beuron | 624 | 520 % | 2025 |
| 13 | Mengen | 10.114 | 510 % | 2025 |
| 14 | Sigmaringendorf | 3.698 | 500 % | 2025 |
| 15 | Hohentengen | 4.151 | 498 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Ostrach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ostrach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ostrach bei 656 %, für die Grundsteuer A bei 588 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Ostrach hoch?
Mit 656 % liegt Ostrach auf Platz 36 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Ostrach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 656 % gestiegen (+226 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ostrach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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