Grundsteuer-Hebesatz Neufra
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Neufra (Sigmaringen) in Baden-Württemberg.
Neufra
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08437082
So steht Neufra im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 545 % liegt Neufra auf Platz 89 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Neufra liegt 222 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Sigmaringen
Von den 25 Gemeinden im Kreis Sigmaringen hat Neufra den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 496 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 545 % gestiegen (+145 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Neufra
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neufra 545 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 222 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 327,00 € im Jahr bzw. 81,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 545 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 545 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neufra.
Hebesatz-Entwicklung in Neufra
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 715 % | 545 % | +145 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Sigmaringen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 3 | Scheer | 2.456 | 630 % | 2025 |
| 4 | Stetten am kalten Markt | 4.837 | 626 % | 2025 |
| 5 | Veringenstadt | 2.147 | 616 % | 2025 |
| 6 | Gammertingen | 6.198 | 600 % | 2025 |
| 7 | Schwenningen | 1.668 | 580 % | 2025 |
| 8 | Pfullendorf | 13.496 | 560 % | 2025 |
| 9 | Krauchenwies | 5.060 | 550 % | 2025 |
| 10 | Neufra | 1.849 | 545 % | 2025 |
| 11 | Sigmaringen | 16.756 | 530 % | 2025 |
| 12 | Beuron | 624 | 520 % | 2025 |
| 13 | Mengen | 10.114 | 510 % | 2025 |
| 14 | Sigmaringendorf | 3.698 | 500 % | 2025 |
| 15 | Hohentengen | 4.151 | 498 % | 2025 |
| 16 | Herbertingen | 4.778 | 455 % | 2025 |
| 17 | Meßkirch | 8.776 | 450 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Neufra
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neufra?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neufra bei 545 %, für die Grundsteuer A bei 715 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Neufra hoch?
Mit 545 % liegt Neufra auf Platz 89 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Neufra den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 545 % gestiegen (+145 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neufra?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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