Bischofrod

TH
Thüringen Hildburghausen PLZ 98553 154 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 425 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +36 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16069004

Grundsteuer für Bischofrod berechnen
Auf einen Blick

So steht Bischofrod im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 425 % liegt Bischofrod auf Platz 167 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Bischofrod liegt 8 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Hildburghausen

Von den 32 Gemeinden im Kreis Hildburghausen hat Bischofrod den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 421 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 425 % gestiegen (+36 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %).

Rechenbeispiel für Bischofrod

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bischofrod 425 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 8 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 255,00 € im Jahr bzw. 63,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 425 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 425 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bischofrod.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bischofrod

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 389 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 389 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 389 % 0 %
2025 350 % 425 % +36 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hildburghausen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hildburghausen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
5 Henfstädt 311 462 % 2025
6 St.Bernhard 230 461 % 2025
7 Schleusingen 10.071 460 % 2025
8 Marisfeld 396 452 % 2025
9 Ahlstädt 125 450 % 2025
10 Römhild 6.253 447 % 2025
11 Grimmelshausen 161 440 % 2025
12 Bischofrod 154 425 % 2025
13 Lengfeld 362 425 % 2025
14 Oberstadt 311 419 % 2025
15 Grub 150 407 % 2025
16 Ummerstadt 458 405 % 2024
17 Auengrund 2.739 404 % 2024
18 Masserberg 1.992 402 % 2024
19 Heldburg 3.220 390 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (32 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bischofrod

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bischofrod?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bischofrod bei 425 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bischofrod hoch?

Mit 425 % liegt Bischofrod auf Platz 167 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bischofrod den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 425 % gestiegen (+36 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bischofrod?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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