Ahlstädt

TH
Thüringen Hildburghausen PLZ 98553 125 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 450 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +61 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16069001

Grundsteuer für Ahlstädt berechnen
Auf einen Blick

So steht Ahlstädt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 450 % liegt Ahlstädt auf Platz 107 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Ahlstädt liegt 33 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Hildburghausen

Von den 32 Gemeinden im Kreis Hildburghausen hat Ahlstädt den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 421 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 450 % gestiegen (+61 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %).

Rechenbeispiel für Ahlstädt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ahlstädt 450 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 33 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 270,00 € im Jahr bzw. 67,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 450 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 450 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ahlstädt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Ahlstädt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 271 % 389 % –
2023 (vor der Reform) 271 % 389 % 0 %
2024 (vor der Reform) 271 % 389 % 0 %
2025 350 % 450 % +61 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hildburghausen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hildburghausen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Schleusegrund 2.500 500 % 2025
3 Ehrenberg 182 471 % 2025
4 Eisfeld 7.139 470 % 2025
5 Henfstädt 311 462 % 2025
6 St.Bernhard 230 461 % 2025
7 Schleusingen 10.071 460 % 2025
8 Marisfeld 396 452 % 2025
9 Ahlstädt 125 450 % 2025
10 Römhild 6.253 447 % 2025
11 Grimmelshausen 161 440 % 2025
12 Bischofrod 154 425 % 2025
13 Lengfeld 362 425 % 2025
14 Oberstadt 311 419 % 2025
15 Grub 150 407 % 2025
16 Ummerstadt 458 405 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (32 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Ahlstädt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ahlstädt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ahlstädt bei 450 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Ahlstädt hoch?

Mit 450 % liegt Ahlstädt auf Platz 107 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Ahlstädt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 450 % gestiegen (+61 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ahlstädt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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