Auengrund

TH
Thüringen Hildburghausen PLZ 98673 2.739 Einwohner
Grundsteuer A 302 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 404 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16069058

Grundsteuer für Auengrund berechnen
Auf einen Blick

So steht Auengrund im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 404 % liegt Auengrund auf Platz 267 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Auengrund liegt 13 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Hildburghausen

Von den 32 Gemeinden im Kreis Hildburghausen hat Auengrund den 17.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 421 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 404 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 389 %).

Rechenbeispiel für Auengrund

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Auengrund 404 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 13 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 242,40 € im Jahr bzw. 60,60 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 404 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 404 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Auengrund.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Auengrund

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 271 % 389 % –
2023 (vor der Reform) 302 % 404 % +15 %
2024 (vor der Reform) 302 % 404 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hildburghausen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hildburghausen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
10 Römhild 6.253 447 % 2025
11 Grimmelshausen 161 440 % 2025
12 Bischofrod 154 425 % 2025
13 Lengfeld 362 425 % 2025
14 Oberstadt 311 419 % 2025
15 Grub 150 407 % 2025
16 Ummerstadt 458 405 % 2024
17 Auengrund 2.739 404 % 2024
18 Masserberg 1.992 402 % 2024
19 Heldburg 3.220 390 % 2024
20 Schlechtsart 137 390 % 2024
21 Schweickershausen 169 390 % 2024
22 Veilsdorf 2.610 390 % 2024
23 Westhausen 566 390 % 2024
24 Beinerstadt 281 389 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (32 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Auengrund

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Auengrund?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Auengrund bei 404 %, für die Grundsteuer A bei 302 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Auengrund hoch?

Mit 404 % liegt Auengrund auf Platz 267 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Auengrund den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 404 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 389 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Auengrund?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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