Schlechtsart

TH
Thüringen Hildburghausen PLZ 98663 137 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 390 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16069041

Grundsteuer für Schlechtsart berechnen
Auf einen Blick

So steht Schlechtsart im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 390 % liegt Schlechtsart auf Platz 373 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Schlechtsart liegt 27 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Hildburghausen

Von den 32 Gemeinden im Kreis Hildburghausen hat Schlechtsart den 19.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 421 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Schlechtsart unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Schlechtsart

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schlechtsart 390 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 27 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 234,00 € im Jahr bzw. 58,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 390 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 390 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schlechtsart.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schlechtsart

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 390 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 390 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 390 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hildburghausen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hildburghausen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
13 Lengfeld 362 425 % 2025
14 Oberstadt 311 419 % 2025
15 Grub 150 407 % 2025
16 Ummerstadt 458 405 % 2024
17 Auengrund 2.739 404 % 2024
18 Masserberg 1.992 402 % 2024
19 Heldburg 3.220 390 % 2024
20 Schlechtsart 137 390 % 2024
21 Schweickershausen 169 390 % 2024
22 Veilsdorf 2.610 390 % 2024
23 Westhausen 566 390 % 2024
24 Beinerstadt 281 389 % 2024
25 Brünn/Thür. 391 389 % 2024
26 Dingsleben 232 389 % 2024
27 Eichenberg 156 389 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (32 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schlechtsart

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schlechtsart?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schlechtsart bei 390 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Schlechtsart hoch?

Mit 390 % liegt Schlechtsart auf Platz 373 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schlechtsart den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Schlechtsart unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schlechtsart?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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