Grundsteuer-Hebesatz Wagersrott
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wagersrott (Schleswig-Flensburg) in Schleswig-Holstein.
Wagersrott
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059095
So steht Wagersrott im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 347 % liegt Wagersrott auf Platz 854 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Wagersrott liegt 74 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Schleswig-Flensburg
Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Wagersrott den 111.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 347 % gestiegen (+7 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).
Rechenbeispiel für Wagersrott
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wagersrott 347 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 74 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 208,20 € im Jahr bzw. 52,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 347 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 347 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wagersrott.
Hebesatz-Entwicklung in Wagersrott
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 340 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 340 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 340 % | 0 % |
| 2025 | 364 % | 347 % | +7 % |
| 2026 | 364 % | 347 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 104 | Loit | 259 | 380 % | 2026 |
| 105 | Ahneby | 206 | 378 % | 2026 |
| 106 | Boren | 1.102 | 370 % | 2026 |
| 107 | Steinberg | 834 | 370 % | 2026 |
| 108 | Wallsbüll | 979 | 370 % | 2026 |
| 109 | Mohrkirch | 938 | 363 % | 2026 |
| 110 | Lottorf | 233 | 357 % | 2026 |
| 111 | Wagersrott | 233 | 347 % | 2026 |
| 112 | Ulsnis | 715 | 340 % | 2026 |
| 113 | Kronsgaard | 273 | 334 % | 2026 |
| 114 | Rügge | 236 | 310 % | 2026 |
| 115 | Pommerby | 156 | 270 % | 2026 |
| 116 | Nottfeld | 124 | 267 % | 2026 |
| 117 | Nordhackstedt | 490 | 254 % | 2026 |
| 118 | Böxlund | 121 | 234 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Wagersrott
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wagersrott?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wagersrott bei 347 %, für die Grundsteuer A bei 364 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Wagersrott hoch?
Mit 347 % liegt Wagersrott auf Platz 854 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wagersrott den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 347 % gestiegen (+7 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wagersrott?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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