Schwesing

SH
Schleswig-Holstein Nordfriesland PLZ 25813 904 Einwohner
Grundsteuer A 298 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 416 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01054118

Grundsteuer für Schwesing berechnen
Auf einen Blick

So steht Schwesing im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 416 % liegt Schwesing auf Platz 574 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Schwesing liegt 5 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Nordfriesland

Von den 133 Gemeinden im Kreis Nordfriesland hat Schwesing den 85.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 428 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 416 % gestiegen (+96 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).

Rechenbeispiel für Schwesing

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwesing 416 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 5 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 249,60 € im Jahr bzw. 62,40 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 416 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 416 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwesing.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schwesing

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 320 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2025 298 % 416 % +96 %
2026 298 % 416 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nordfriesland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordfriesland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
78 Löwenstedt 705 422 % 2026
79 Bosbüll 265 421 % 2026
80 Klixbüll 1.046 421 % 2026
81 Kolkerheide 58 421 % 2026
82 Lütjenholm 338 421 % 2026
83 Vollstedt 188 421 % 2026
84 Wrixum 583 421 % 2026
85 Schwesing 904 416 % 2026
86 Norstedt 383 410 % 2026
87 Westerhever 94 410 % 2026
88 Oster-Ohrstedt 678 409 % 2026
89 Drage 675 406 % 2026
90 Sollwitt 294 406 % 2026
91 Wittdün auf Amrum 739 400 % 2026
92 Behrendorf 577 398 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (133 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schwesing

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwesing?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwesing bei 416 %, für die Grundsteuer A bei 298 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Schwesing hoch?

Mit 416 % liegt Schwesing auf Platz 574 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schwesing den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 416 % gestiegen (+96 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwesing?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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