Ringsberg

SH
Schleswig-Holstein Schleswig-Flensburg PLZ 24977 542 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 600 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +68 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059157

Grundsteuer für Ringsberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Ringsberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 600 % liegt Ringsberg auf Platz 51 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Ringsberg liegt 179 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Schleswig-Flensburg

Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Ringsberg den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 600 % gestiegen (+230 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 532 %).

Rechenbeispiel für Ringsberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ringsberg 600 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 179 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 360,00 € im Jahr bzw. 90,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 600 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 600 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ringsberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Ringsberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 370 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 425 % +55 %
2025 380 % 532 % +107 %
2026 400 % 600 % +68 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schleswig-Flensburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
10 Medelby 1.052 625 % 2026
11 Wees 2.399 620 % 2026
12 Dannewerk 1.117 605 % 2026
13 Groß Rheide 962 600 % 2026
14 Hürup 2.424 600 % 2026
15 Meggerdorf 676 600 % 2026
16 Meyn 738 600 % 2026
17 Ringsberg 542 600 % 2026
18 Kropp 6.620 599 % 2026
19 Silberstedt 2.498 585 % 2026
20 Grundhof 942 580 % 2026
21 Hollingstedt 1.029 580 % 2026
22 Oeversee 3.568 580 % 2026
23 Schleswig 25.567 580 % 2026
24 Sieverstedt 1.642 580 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Ringsberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ringsberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ringsberg bei 600 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Ringsberg hoch?

Mit 600 % liegt Ringsberg auf Platz 51 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Ringsberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 600 % gestiegen (+230 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 532 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ringsberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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