Grundsteuer-Hebesatz Grundhof
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Grundhof (Schleswig-Flensburg) in Schleswig-Holstein.
Grundhof
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059118
So steht Grundhof im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 580 % liegt Grundhof auf Platz 74 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Grundhof liegt 159 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schleswig-Flensburg
Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Grundhof den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 580 % gestiegen (+210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 527 %).
Rechenbeispiel für Grundhof
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Grundhof 580 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 159 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 348,00 € im Jahr bzw. 87,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 580 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 580 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Grundhof.
Hebesatz-Entwicklung in Grundhof
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 370 % | 370 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | +55 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | 0 % |
| 2025 | 764 % | 527 % | +102 % |
| 2026 | 550 % | 580 % | +53 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 13 | Groß Rheide | 962 | 600 % | 2026 |
| 14 | Hürup | 2.424 | 600 % | 2026 |
| 15 | Meggerdorf | 676 | 600 % | 2026 |
| 16 | Meyn | 738 | 600 % | 2026 |
| 17 | Ringsberg | 542 | 600 % | 2026 |
| 18 | Kropp | 6.620 | 599 % | 2026 |
| 19 | Silberstedt | 2.498 | 585 % | 2026 |
| 20 | Grundhof | 942 | 580 % | 2026 |
| 21 | Hollingstedt | 1.029 | 580 % | 2026 |
| 22 | Oeversee | 3.568 | 580 % | 2026 |
| 23 | Schleswig | 25.567 | 580 % | 2026 |
| 24 | Sieverstedt | 1.642 | 580 % | 2026 |
| 25 | Rabel | 609 | 578 % | 2026 |
| 26 | Hasselberg | 927 | 575 % | 2026 |
| 27 | Sterup | 1.445 | 575 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Grundhof
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Grundhof?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Grundhof bei 580 %, für die Grundsteuer A bei 550 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Grundhof hoch?
Mit 580 % liegt Grundhof auf Platz 74 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Grundhof den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 580 % gestiegen (+210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 527 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Grundhof?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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