Grundsteuer-Hebesatz Reinfeld (Holstein)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Reinfeld (Holstein) (Stormarn) in Schleswig-Holstein.
Reinfeld (Holstein)
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01062061
So steht Reinfeld (Holstein) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 489 % liegt Reinfeld (Holstein) auf Platz 322 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Reinfeld (Holstein) liegt 68 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Stormarn
Von den 55 Gemeinden im Kreis Stormarn hat Reinfeld (Holstein) den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 411 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 489 % gestiegen (+64 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).
Rechenbeispiel für Reinfeld (Holstein)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Reinfeld (Holstein) 489 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 68 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 293,40 € im Jahr bzw. 73,35 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 489 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 489 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Reinfeld (Holstein).
Hebesatz-Entwicklung in Reinfeld (Holstein)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 405 % | 425 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 405 % | 425 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 405 % | 425 % | 0 % |
| 2025 | 438 % | 489 % | +64 % |
| 2026 | 438 % | 489 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stormarn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bad Oldesloe | 24.981 | 519 % | 2026 |
| 2 | Ammersbek | 10.088 | 500 % | 2026 |
| 3 | Nienwohld | 493 | 500 % | 2026 |
| 4 | Tangstedt | 6.456 | 500 % | 2026 |
| 5 | Todendorf | 1.250 | 500 % | 2026 |
| 6 | Tremsbüttel | 1.887 | 500 % | 2026 |
| 7 | Reinfeld (Holstein) | 9.127 | 489 % | 2026 |
| 8 | Glinde | 18.856 | 488 % | 2026 |
| 9 | Oststeinbek | 9.052 | 484 % | 2026 |
| 10 | Trittau | 9.057 | 484 % | 2026 |
| 11 | Ahrensburg | 34.531 | 480 % | 2026 |
| 12 | Hammoor | 1.348 | 470 % | 2026 |
| 13 | Hamfelde | 512 | 452 % | 2026 |
| 14 | Bargfeld-Stegen | 2.954 | 450 % | 2026 |
| 15 | Barsbüttel | 13.342 | 448 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Reinfeld (Holstein)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Reinfeld (Holstein)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Reinfeld (Holstein) bei 489 %, für die Grundsteuer A bei 438 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Reinfeld (Holstein) hoch?
Mit 489 % liegt Reinfeld (Holstein) auf Platz 322 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Reinfeld (Holstein) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 489 % gestiegen (+64 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Reinfeld (Holstein)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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