Reinfeld (Holstein)

SH
Schleswig-Holstein Stormarn PLZ 23858 9.127 Einwohner
Grundsteuer A 438 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 489 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01062061

Grundsteuer für Reinfeld (Holstein) berechnen
Auf einen Blick

So steht Reinfeld (Holstein) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 489 % liegt Reinfeld (Holstein) auf Platz 322 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Reinfeld (Holstein) liegt 68 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Stormarn

Von den 55 Gemeinden im Kreis Stormarn hat Reinfeld (Holstein) den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 411 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 489 % gestiegen (+64 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).

Rechenbeispiel für Reinfeld (Holstein)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Reinfeld (Holstein) 489 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 68 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 293,40 € im Jahr bzw. 73,35 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 489 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 489 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Reinfeld (Holstein).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Reinfeld (Holstein)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 405 % 425 % –
2023 (vor der Reform) 405 % 425 % 0 %
2024 (vor der Reform) 405 % 425 % 0 %
2025 438 % 489 % +64 %
2026 438 % 489 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Stormarn

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stormarn

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Oldesloe 24.981 519 % 2026
2 Ammersbek 10.088 500 % 2026
3 Nienwohld 493 500 % 2026
4 Tangstedt 6.456 500 % 2026
5 Todendorf 1.250 500 % 2026
6 Tremsbüttel 1.887 500 % 2026
7 Reinfeld (Holstein) 9.127 489 % 2026
8 Glinde 18.856 488 % 2026
9 Oststeinbek 9.052 484 % 2026
10 Trittau 9.057 484 % 2026
11 Ahrensburg 34.531 480 % 2026
12 Hammoor 1.348 470 % 2026
13 Hamfelde 512 452 % 2026
14 Bargfeld-Stegen 2.954 450 % 2026
15 Barsbüttel 13.342 448 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Reinfeld (Holstein)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Reinfeld (Holstein)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Reinfeld (Holstein) bei 489 %, für die Grundsteuer A bei 438 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Reinfeld (Holstein) hoch?

Mit 489 % liegt Reinfeld (Holstein) auf Platz 322 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Reinfeld (Holstein) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 489 % gestiegen (+64 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Reinfeld (Holstein)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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