Barsbüttel

SH
Schleswig-Holstein Stormarn PLZ 22885 13.342 Einwohner
Grundsteuer A 444 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 448 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01062009

Grundsteuer für Barsbüttel berechnen
Auf einen Blick

So steht Barsbüttel im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 448 % liegt Barsbüttel auf Platz 439 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Barsbüttel liegt 27 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Stormarn

Von den 55 Gemeinden im Kreis Stormarn hat Barsbüttel den 15.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 411 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 448 % gestiegen (+68 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Barsbüttel

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Barsbüttel 448 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 27 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 268,80 € im Jahr bzw. 67,20 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 448 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 448 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Barsbüttel.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Barsbüttel

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 400 % +20 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2025 444 % 448 % +48 %
2026 444 % 448 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Stormarn

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stormarn

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
8 Glinde 18.856 488 % 2026
9 Oststeinbek 9.052 484 % 2026
10 Trittau 9.057 484 % 2026
11 Ahrensburg 34.531 480 % 2026
12 Hammoor 1.348 470 % 2026
13 Hamfelde 512 452 % 2026
14 Bargfeld-Stegen 2.954 450 % 2026
15 Barsbüttel 13.342 448 % 2026
16 Pölitz 1.243 435 % 2026
17 Reinbek 28.146 433 % 2026
18 Grönwohld 1.478 429 % 2026
19 Elmenhorst 2.821 425 % 2026
20 Jersbek 1.756 425 % 2026
21 Heidekamp 523 421 % 2026
22 Klein Wesenberg 754 421 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Barsbüttel

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Barsbüttel?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Barsbüttel bei 448 %, für die Grundsteuer A bei 444 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Barsbüttel hoch?

Mit 448 % liegt Barsbüttel auf Platz 439 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Barsbüttel den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 448 % gestiegen (+68 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Barsbüttel?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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