Grundsteuer-Hebesatz Bargfeld-Stegen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bargfeld-Stegen (Stormarn) in Schleswig-Holstein.
Bargfeld-Stegen
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01062005
So steht Bargfeld-Stegen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 450 % liegt Bargfeld-Stegen auf Platz 422 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Bargfeld-Stegen liegt 29 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Stormarn
Von den 55 Gemeinden im Kreis Stormarn hat Bargfeld-Stegen den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 411 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 450 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).
Rechenbeispiel für Bargfeld-Stegen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bargfeld-Stegen 450 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 29 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 270,00 € im Jahr bzw. 67,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 450 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 450 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bargfeld-Stegen.
Hebesatz-Entwicklung in Bargfeld-Stegen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | 0 % |
| 2025 | 375 % | 450 % | +25 % |
| 2026 | 375 % | 450 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stormarn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 7 | Reinfeld (Holstein) | 9.127 | 489 % | 2026 |
| 8 | Glinde | 18.856 | 488 % | 2026 |
| 9 | Oststeinbek | 9.052 | 484 % | 2026 |
| 10 | Trittau | 9.057 | 484 % | 2026 |
| 11 | Ahrensburg | 34.531 | 480 % | 2026 |
| 12 | Hammoor | 1.348 | 470 % | 2026 |
| 13 | Hamfelde | 512 | 452 % | 2026 |
| 14 | Bargfeld-Stegen | 2.954 | 450 % | 2026 |
| 15 | Barsbüttel | 13.342 | 448 % | 2026 |
| 16 | Pölitz | 1.243 | 435 % | 2026 |
| 17 | Reinbek | 28.146 | 433 % | 2026 |
| 18 | Grönwohld | 1.478 | 429 % | 2026 |
| 19 | Elmenhorst | 2.821 | 425 % | 2026 |
| 20 | Jersbek | 1.756 | 425 % | 2026 |
| 21 | Heidekamp | 523 | 421 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bargfeld-Stegen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bargfeld-Stegen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bargfeld-Stegen bei 450 %, für die Grundsteuer A bei 375 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Bargfeld-Stegen hoch?
Mit 450 % liegt Bargfeld-Stegen auf Platz 422 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bargfeld-Stegen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 450 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bargfeld-Stegen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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