Grundsteuer-Hebesatz Postfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Postfeld (Plön) in Schleswig-Holstein.
Postfeld
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01057059
So steht Postfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 475 % liegt Postfeld auf Platz 362 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Postfeld liegt 54 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Plön
Von den 85 Gemeinden im Kreis Plön hat Postfeld den 38.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 448 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 475 % gestiegen (+135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 368 %).
Rechenbeispiel für Postfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Postfeld 475 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 54 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 285,00 € im Jahr bzw. 71,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 475 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 475 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Postfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Postfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 340 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 368 % | +28 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 368 % | 0 % |
| 2025 | 459 % | 475 % | +107 % |
| 2026 | 459 % | 475 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Plön
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 31 | Krokau | 398 | 496 % | 2026 |
| 32 | Martensrade | 935 | 490 % | 2026 |
| 33 | Prasdorf | 458 | 485 % | 2026 |
| 34 | Kirchbarkau | 820 | 480 % | 2026 |
| 35 | Lammershagen | 240 | 480 % | 2026 |
| 36 | Ruhwinkel | 942 | 480 % | 2026 |
| 37 | Fahren | 123 | 478 % | 2026 |
| 38 | Postfeld | 423 | 475 % | 2026 |
| 39 | Stolpe | 1.302 | 475 % | 2026 |
| 40 | Bösdorf | 1.255 | 472 % | 2026 |
| 41 | Laboe | 5.605 | 464 % | 2026 |
| 42 | Stein | 871 | 464 % | 2026 |
| 43 | Barmissen | 161 | 460 % | 2026 |
| 44 | Honigsee | 434 | 459 % | 2026 |
| 45 | Klein Barkau | 267 | 457 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (85 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Postfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Postfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Postfeld bei 475 %, für die Grundsteuer A bei 459 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Postfeld hoch?
Mit 475 % liegt Postfeld auf Platz 362 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Postfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 475 % gestiegen (+135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 368 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Postfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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