Martensrade

SH
Schleswig-Holstein Plön PLZ 24238 935 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 490 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01057050

Grundsteuer für Martensrade berechnen
Auf einen Blick

So steht Martensrade im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 490 % liegt Martensrade auf Platz 319 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Martensrade liegt 69 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Plön

Von den 85 Gemeinden im Kreis Plön hat Martensrade den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 448 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 490 % gestiegen (+65 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).

Rechenbeispiel für Martensrade

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Martensrade 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 69 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Martensrade.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Martensrade

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 425 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 425 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 425 % 0 %
2025 350 % 490 % +65 %
2026 350 % 490 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Plön

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Plön

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
25 Mönkeberg 4.025 500 % 2026
26 Rantzau 323 500 % 2026
27 Schönberg (Holstein) 6.159 500 % 2026
28 Schönkirchen 6.774 500 % 2026
29 Stoltenberg 340 500 % 2026
30 Passade 357 498 % 2026
31 Krokau 398 496 % 2026
32 Martensrade 935 490 % 2026
33 Prasdorf 458 485 % 2026
34 Kirchbarkau 820 480 % 2026
35 Lammershagen 240 480 % 2026
36 Ruhwinkel 942 480 % 2026
37 Fahren 123 478 % 2026
38 Postfeld 423 475 % 2026
39 Stolpe 1.302 475 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (85 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Martensrade

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Martensrade?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Martensrade bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Martensrade hoch?

Mit 490 % liegt Martensrade auf Platz 319 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Martensrade den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 490 % gestiegen (+65 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Martensrade?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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