Stolpe

SH
Schleswig-Holstein Plön PLZ 24601 1.302 Einwohner
Grundsteuer A 390 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 475 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01057080

Grundsteuer für Stolpe berechnen
Auf einen Blick

So steht Stolpe im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 475 % liegt Stolpe auf Platz 362 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Stolpe liegt 54 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Plön

Von den 85 Gemeinden im Kreis Plön hat Stolpe den 38.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 448 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 475 % gestiegen (+105 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Stolpe

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stolpe 475 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 54 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 285,00 € im Jahr bzw. 71,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 475 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 475 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stolpe.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Stolpe

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 360 % 370 % 0 %
2025 390 % 475 % +105 %
2026 390 % 475 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Plön

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Plön

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
32 Martensrade 935 490 % 2026
33 Prasdorf 458 485 % 2026
34 Kirchbarkau 820 480 % 2026
35 Lammershagen 240 480 % 2026
36 Ruhwinkel 942 480 % 2026
37 Fahren 123 478 % 2026
38 Postfeld 423 475 % 2026
39 Stolpe 1.302 475 % 2026
40 Bösdorf 1.255 472 % 2026
41 Laboe 5.605 464 % 2026
42 Stein 871 464 % 2026
43 Barmissen 161 460 % 2026
44 Honigsee 434 459 % 2026
45 Klein Barkau 267 457 % 2026
46 Kühren 562 457 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (85 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Stolpe

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stolpe?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stolpe bei 475 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Stolpe hoch?

Mit 475 % liegt Stolpe auf Platz 362 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Stolpe den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 475 % gestiegen (+105 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stolpe?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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