Nützen

SH
Schleswig-Holstein Segeberg PLZ 24568 1.283 Einwohner
Grundsteuer A 200 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 200 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01060064

Grundsteuer für Nützen berechnen
Auf einen Blick

So steht Nützen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 200 % liegt Nützen auf Platz 1071 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Nützen liegt 221 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Segeberg

Von den 95 Gemeinden im Kreis Segeberg hat Nützen den 94.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 384 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Nützen unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Nützen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nützen 200 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 221 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 120,00 € im Jahr bzw. 30,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 200 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 200 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nützen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Nützen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 200 % 200 % –
2023 (vor der Reform) 200 % 200 % 0 %
2024 (vor der Reform) 200 % 200 % 0 %
2025 200 % 200 % 0 %
2026 200 % 200 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Segeberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Segeberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
81 Bühnsdorf 383 310 % 2026
82 Klein Gladebrügge 650 310 % 2026
83 Hüttblek 385 304 % 2026
84 Pronstorf 1.553 300 % 2026
85 Todesfelde 1.059 295 % 2026
86 Damsdorf 233 291 % 2026
87 Fredesdorf 391 290 % 2026
88 Bahrenhof 214 280 % 2026
89 Kükels 445 280 % 2026
90 Nehms 566 280 % 2026
91 Neversdorf 717 275 % 2026
92 Schwissel 266 257 % 2026
93 Bark 1.067 255 % 2026
94 Nützen 1.283 200 % 2026
95 Tarbek 160 150 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (95 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Nützen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nützen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nützen bei 200 %, für die Grundsteuer A bei 200 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Nützen hoch?

Mit 200 % liegt Nützen auf Platz 1071 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Nützen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Nützen unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nützen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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