Grundsteuer-Hebesatz Todesfelde
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Todesfelde (Segeberg) in Schleswig-Holstein.
Todesfelde
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01060088
So steht Todesfelde im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 295 % liegt Todesfelde auf Platz 996 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Todesfelde liegt 126 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Segeberg
Von den 95 Gemeinden im Kreis Segeberg hat Todesfelde den 85.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 384 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 270 % auf 295 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 279 %).
Rechenbeispiel für Todesfelde
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Todesfelde 295 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 126 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 177,00 € im Jahr bzw. 44,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 295 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 295 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Todesfelde.
Hebesatz-Entwicklung in Todesfelde
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 270 % | 270 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 270 % | 270 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 270 % | 270 % | 0 % |
| 2025 | 230 % | 279 % | +9 % |
| 2026 | 245 % | 295 % | +16 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Segeberg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 78 | Groß Rönnau | 571 | 320 % | 2026 |
| 79 | Negernbötel | 1.002 | 318 % | 2026 |
| 80 | Leezen | 1.904 | 315 % | 2026 |
| 81 | Bühnsdorf | 383 | 310 % | 2026 |
| 82 | Klein Gladebrügge | 650 | 310 % | 2026 |
| 83 | Hüttblek | 385 | 304 % | 2026 |
| 84 | Pronstorf | 1.553 | 300 % | 2026 |
| 85 | Todesfelde | 1.059 | 295 % | 2026 |
| 86 | Damsdorf | 233 | 291 % | 2026 |
| 87 | Fredesdorf | 391 | 290 % | 2026 |
| 88 | Bahrenhof | 214 | 280 % | 2026 |
| 89 | Kükels | 445 | 280 % | 2026 |
| 90 | Nehms | 566 | 280 % | 2026 |
| 91 | Neversdorf | 717 | 275 % | 2026 |
| 92 | Schwissel | 266 | 257 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (95 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Todesfelde
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Todesfelde?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Todesfelde bei 295 %, für die Grundsteuer A bei 245 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Todesfelde hoch?
Mit 295 % liegt Todesfelde auf Platz 996 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Todesfelde den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 270 % auf 295 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 279 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Todesfelde?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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