Molfsee

SH
Schleswig-Holstein Rendsburg-Eckernförde PLZ 24113 5.004 Einwohner
Grundsteuer A 500 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 500 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +20 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058107

Grundsteuer für Molfsee berechnen
Auf einen Blick

So steht Molfsee im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 500 % liegt Molfsee auf Platz 234 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Molfsee liegt 79 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Molfsee den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 500 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 480 %).

Rechenbeispiel für Molfsee

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Molfsee 500 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 79 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 300,00 € im Jahr bzw. 75,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 500 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 500 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Molfsee.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Molfsee

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 390 % 390 % –
2023 (vor der Reform) 390 % 390 % 0 %
2024 (vor der Reform) 390 % 390 % 0 %
2025 488 % 480 % +90 %
2026 500 % 500 % +20 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
11 Blumenthal 612 523 % 2026
12 Techelsdorf 144 507 % 2026
13 Wattenbek 2.933 505 % 2026
14 Ascheffel 977 500 % 2026
15 Dänischenhagen 3.660 500 % 2026
16 Eckernförde 21.599 500 % 2026
17 Holzbunge 368 500 % 2026
18 Molfsee 5.004 500 % 2026
19 Owschlag 3.894 500 % 2026
20 Groß Wittensee 1.357 498 % 2026
21 Holtsee 1.279 495 % 2026
22 Quarnbek 1.721 489 % 2026
23 Osdorf 2.604 487 % 2026
24 Schinkel 1.060 479 % 2026
25 Melsdorf 2.071 478 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Molfsee

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Molfsee?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Molfsee bei 500 %, für die Grundsteuer A bei 500 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Molfsee hoch?

Mit 500 % liegt Molfsee auf Platz 234 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Molfsee den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 500 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Molfsee?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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