Grundsteuer-Hebesatz Eckernförde
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Eckernförde (Rendsburg-Eckernförde) in Schleswig-Holstein.
Eckernförde
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058043
So steht Eckernförde im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 500 % liegt Eckernförde auf Platz 234 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Eckernförde liegt 79 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde
Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Eckernförde den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 500 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 418 %).
Rechenbeispiel für Eckernförde
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eckernförde 500 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 79 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 300,00 € im Jahr bzw. 75,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 500 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 500 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eckernförde.
Hebesatz-Entwicklung in Eckernförde
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 370 % | 390 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 370 % | 390 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 370 % | 390 % | 0 % |
| 2025 | 304 % | 418 % | +28 % |
| 2026 | 400 % | 500 % | +82 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 9 | Mielkendorf | 1.351 | 532 % | 2026 |
| 10 | Ottendorf | 966 | 527 % | 2026 |
| 11 | Blumenthal | 612 | 523 % | 2026 |
| 12 | Techelsdorf | 144 | 507 % | 2026 |
| 13 | Wattenbek | 2.933 | 505 % | 2026 |
| 14 | Ascheffel | 977 | 500 % | 2026 |
| 15 | Dänischenhagen | 3.660 | 500 % | 2026 |
| 16 | Eckernförde | 21.599 | 500 % | 2026 |
| 17 | Holzbunge | 368 | 500 % | 2026 |
| 18 | Molfsee | 5.004 | 500 % | 2026 |
| 19 | Owschlag | 3.894 | 500 % | 2026 |
| 20 | Groß Wittensee | 1.357 | 498 % | 2026 |
| 21 | Holtsee | 1.279 | 495 % | 2026 |
| 22 | Quarnbek | 1.721 | 489 % | 2026 |
| 23 | Osdorf | 2.604 | 487 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Eckernförde
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eckernförde?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eckernförde bei 500 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Eckernförde hoch?
Mit 500 % liegt Eckernförde auf Platz 234 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Eckernförde den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 500 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 418 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eckernförde?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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