Ascheffel

SH
Schleswig-Holstein Rendsburg-Eckernförde PLZ 24358 977 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 500 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058008

Grundsteuer für Ascheffel berechnen
Auf einen Blick

So steht Ascheffel im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 500 % liegt Ascheffel auf Platz 234 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Ascheffel liegt 79 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Ascheffel den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 500 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Ascheffel

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ascheffel 500 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 79 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 300,00 € im Jahr bzw. 75,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 500 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 500 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ascheffel.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Ascheffel

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 340 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 370 % +30 %
2025 350 % 500 % +130 %
2026 350 % 500 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
7 Ahlefeld-Bistensee 492 537 % 2026
8 Schönhorst 327 537 % 2026
9 Mielkendorf 1.351 532 % 2026
10 Ottendorf 966 527 % 2026
11 Blumenthal 612 523 % 2026
12 Techelsdorf 144 507 % 2026
13 Wattenbek 2.933 505 % 2026
14 Ascheffel 977 500 % 2026
15 Dänischenhagen 3.660 500 % 2026
16 Eckernförde 21.599 500 % 2026
17 Holzbunge 368 500 % 2026
18 Molfsee 5.004 500 % 2026
19 Owschlag 3.894 500 % 2026
20 Groß Wittensee 1.357 498 % 2026
21 Holtsee 1.279 495 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Ascheffel

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ascheffel?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ascheffel bei 500 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Ascheffel hoch?

Mit 500 % liegt Ascheffel auf Platz 234 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Ascheffel den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 500 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ascheffel?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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