Marne

SH
Schleswig-Holstein Dithmarschen PLZ 25709 5.558 Einwohner
Grundsteuer A 550 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 638 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01051072

Grundsteuer für Marne berechnen
Auf einen Blick

So steht Marne im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 638 % liegt Marne auf Platz 27 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Marne liegt 217 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Dithmarschen

Von den 116 Gemeinden im Kreis Dithmarschen hat Marne den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 392 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 638 % gestiegen (+213 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).

Rechenbeispiel für Marne

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Marne 638 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 217 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 382,80 € im Jahr bzw. 95,70 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 638 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 638 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Marne.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Marne

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 425 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 425 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 425 % 0 %
2025 550 % 638 % +213 %
2026 550 % 638 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Dithmarschen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dithmarschen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Marne 5.558 638 % 2026
2 Brunsbüttel 12.640 634 % 2026
3 Meldorf 7.158 634 % 2026
4 Reinsbüttel 403 625 % 2026
5 Wesseln 1.372 615 % 2026
6 Heide 22.125 598 % 2026
7 Friedrichskoog 2.423 583 % 2026
8 Wesselburen 3.336 574 % 2026
9 Nordhastedt 2.736 570 % 2026
10 Offenbüttel 263 570 % 2026
11 Epenwöhrden 744 566 % 2026
12 Lohe-Rickelshof 2.003 566 % 2026
13 Marnerdeich 389 557 % 2026
14 Albersdorf 3.715 539 % 2026
15 Büsum 5.211 532 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (116 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Marne

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Marne?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Marne bei 638 %, für die Grundsteuer A bei 550 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Marne hoch?

Mit 638 % liegt Marne auf Platz 27 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Marne den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 638 % gestiegen (+213 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Marne?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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