Grundsteuer-Hebesatz Hoffeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hoffeld (Rendsburg-Eckernförde) in Schleswig-Holstein.
Hoffeld
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058076
So steht Hoffeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 400 % liegt Hoffeld auf Platz 629 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Hoffeld liegt 21 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde
Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Hoffeld den 70.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 335 % auf 400 % gestiegen (+65 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 372 %).
Rechenbeispiel für Hoffeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hoffeld 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 21 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hoffeld.
Hebesatz-Entwicklung in Hoffeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 335 % | 335 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 335 % | 335 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 335 % | 335 % | 0 % |
| 2025 | 349 % | 372 % | +37 % |
| 2026 | 320 % | 400 % | +28 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 66 | Padenstedt | 1.762 | 412 % | 2026 |
| 67 | Friedrichsholm | 398 | 410 % | 2026 |
| 68 | Tüttendorf | 1.302 | 407 % | 2026 |
| 69 | Westensee | 1.500 | 406 % | 2026 |
| 70 | Bünsdorf | 514 | 400 % | 2026 |
| 71 | Ellerdorf | 504 | 400 % | 2026 |
| 72 | Emkendorf | 1.310 | 400 % | 2026 |
| 73 | Hoffeld | 178 | 400 % | 2026 |
| 74 | Neuwittenbek | 1.220 | 400 % | 2026 |
| 75 | Loose | 905 | 396 % | 2026 |
| 76 | Brügge | 1.150 | 393 % | 2026 |
| 77 | Damendorf | 432 | 392 % | 2026 |
| 78 | Fockbek | 6.634 | 390 % | 2026 |
| 79 | Holzdorf | 857 | 390 % | 2026 |
| 80 | Langwedel | 1.558 | 390 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hoffeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hoffeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hoffeld bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Hoffeld hoch?
Mit 400 % liegt Hoffeld auf Platz 629 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hoffeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 335 % auf 400 % gestiegen (+65 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 372 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hoffeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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