Grundsteuer-Hebesatz Friedrichsholm
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Friedrichsholm (Rendsburg-Eckernförde) in Schleswig-Holstein.
Friedrichsholm
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058056
So steht Friedrichsholm im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 410 % liegt Friedrichsholm auf Platz 595 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Friedrichsholm liegt 11 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde
Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Friedrichsholm den 67.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 410 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Friedrichsholm
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Friedrichsholm 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 11 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Friedrichsholm.
Hebesatz-Entwicklung in Friedrichsholm
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 350 % | 410 % | +60 % |
| 2026 | 350 % | 410 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 60 | Sehestedt | 771 | 421 % | 2026 |
| 61 | Haale | 501 | 420 % | 2026 |
| 62 | Karby | 526 | 420 % | 2026 |
| 63 | Nortorf | 7.251 | 420 % | 2026 |
| 64 | Stafstedt | 370 | 420 % | 2026 |
| 65 | Osterrönfeld | 4.957 | 415 % | 2026 |
| 66 | Padenstedt | 1.762 | 412 % | 2026 |
| 67 | Friedrichsholm | 398 | 410 % | 2026 |
| 68 | Tüttendorf | 1.302 | 407 % | 2026 |
| 69 | Westensee | 1.500 | 406 % | 2026 |
| 70 | Bünsdorf | 514 | 400 % | 2026 |
| 71 | Ellerdorf | 504 | 400 % | 2026 |
| 72 | Emkendorf | 1.310 | 400 % | 2026 |
| 73 | Hoffeld | 178 | 400 % | 2026 |
| 74 | Neuwittenbek | 1.220 | 400 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Friedrichsholm
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Friedrichsholm?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Friedrichsholm bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Friedrichsholm hoch?
Mit 410 % liegt Friedrichsholm auf Platz 595 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Friedrichsholm den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 410 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Friedrichsholm?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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