Altenholz

SH
Schleswig-Holstein Rendsburg-Eckernförde PLZ 24161 9.781 Einwohner
Grundsteuer A 612 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 699 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058005

Grundsteuer für Altenholz berechnen
Auf einen Blick

So steht Altenholz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 699 % liegt Altenholz auf Platz 4 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Altenholz liegt 278 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Altenholz den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 699 % gestiegen (+249 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %).

Rechenbeispiel für Altenholz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Altenholz 699 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 278 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 419,40 € im Jahr bzw. 104,85 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 699 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 699 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Altenholz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Altenholz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 370 % 450 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 450 % 0 %
2024 (vor der Reform) 450 % 550 % +100 %
2025 612 % 699 % +149 %
2026 612 % 699 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Osterby 977 831 % 2026
2 Altenholz 9.781 699 % 2026
3 Rendsburg 30.305 638 % 2026
4 Flintbek 7.487 576 % 2026
5 Schwedeneck 2.860 550 % 2026
6 Sören 179 544 % 2026
7 Ahlefeld-Bistensee 492 537 % 2026
8 Schönhorst 327 537 % 2026
9 Mielkendorf 1.351 532 % 2026
10 Ottendorf 966 527 % 2026
11 Blumenthal 612 523 % 2026
12 Techelsdorf 144 507 % 2026
13 Wattenbek 2.933 505 % 2026
14 Ascheffel 977 500 % 2026
15 Dänischenhagen 3.660 500 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Altenholz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Altenholz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Altenholz bei 699 %, für die Grundsteuer A bei 612 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Altenholz hoch?

Mit 699 % liegt Altenholz auf Platz 4 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Altenholz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 699 % gestiegen (+249 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Altenholz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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