Grundsteuer-Hebesatz Oelsnitz/Vogtl.
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Oelsnitz/Vogtl. (Vogtlandkreis) in Sachsen.
Oelsnitz/Vogtl.
SNBerechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰ | Nichtwohnen: 0,72 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14523300
So steht Oelsnitz/Vogtl. im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 440 % liegt Oelsnitz/Vogtl. auf Platz 83 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 76 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Oelsnitz/Vogtl. liegt 35 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Vogtlandkreis
Von den 37 Gemeinden im Kreis Vogtlandkreis hat Oelsnitz/Vogtl. den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 427 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 440 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).
Rechenbeispiel für Oelsnitz/Vogtl.
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oelsnitz/Vogtl. 440 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 35 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 264,00 € im Jahr bzw. 66,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 440 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 440 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oelsnitz/Vogtl..
Hebesatz-Entwicklung in Oelsnitz/Vogtl.
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | 0 % |
| 2025 | – | 440 % | +10 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vogtlandkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 9 | Neumark | 2.844 | 457 % | 2024 |
| 10 | Schöneck/Vogtl. | 2.850 | 450 % | 2025 |
| 11 | Weischlitz | 5.551 | 450 % | 2025 |
| 12 | Adorf/Vogtl. | 4.376 | 440 % | 2024 |
| 13 | Bad Elster | 3.502 | 440 % | 2024 |
| 14 | Markneukirchen | 6.951 | 440 % | 2024 |
| 15 | Mühlental | 1.151 | 440 % | 2024 |
| 16 | Oelsnitz/Vogtl. | 9.930 | 440 % | 2025 |
| 17 | Klingenthal | 7.211 | 435 % | 2024 |
| 18 | Ellefeld | 2.350 | 430 % | 2025 |
| 19 | Lengenfeld | 6.786 | 428 % | 2024 |
| 20 | Auerbach/Vogtl. | 17.061 | 420 % | 2024 |
| 21 | Bad Brambach | 1.547 | 420 % | 2024 |
| 22 | Limbach | 1.374 | 420 % | 2024 |
| 23 | Elsterberg | 3.570 | 415 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Oelsnitz/Vogtl.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oelsnitz/Vogtl.?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oelsnitz/Vogtl. bei 440 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Oelsnitz/Vogtl. hoch?
Mit 440 % liegt Oelsnitz/Vogtl. auf Platz 83 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 76 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Oelsnitz/Vogtl. den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 440 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oelsnitz/Vogtl.?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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