Klingenberg

SN
Sachsen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge PLZ 01774 6.569 Einwohner
Grundsteuer A 303 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 385 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -43 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰  |  Nichtwohnen: 0,72 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14628205

Grundsteuer für Klingenberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Klingenberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 385 % liegt Klingenberg auf Platz 288 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Klingenberg liegt 20 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Von den 36 Gemeinden im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat Klingenberg den 25.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 412 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 385 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 428 %).

Rechenbeispiel für Klingenberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Klingenberg 385 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 20 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 231,00 € im Jahr bzw. 57,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 385 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 385 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Klingenberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Klingenberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 405 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 405 % 0 %
2024 (vor der Reform) 315 % 428 % +23 %
2025 303 % 385 % -43 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
18 Königstein/Sächs. Schw. 2.082 405 % 2025
19 Stadt Wehlen 1.500 405 % 2025
20 Bahretal 2.076 400 % 2025
21 Bannewitz 11.013 400 % 2024
22 Dürrröhrsdorf-Dittersbach 4.226 400 % 2025
23 Hohnstein 3.076 400 % 2025
24 Liebstadt 1.190 390 % 2025
25 Klingenberg 6.569 385 % 2025
26 Dohna 6.029 380 % 2025
27 Tharandt 5.101 375 % 2025
28 Heidenau 16.597 370 % 2025
29 Hermsdorf/Erzgeb. 717 370 % 2024
30 Stolpen 5.405 365 % 2025
31 Dohma 1.973 350 % 2025
32 Glashütte 6.304 350 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Klingenberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Klingenberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Klingenberg bei 385 %, für die Grundsteuer A bei 303 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Klingenberg hoch?

Mit 385 % liegt Klingenberg auf Platz 288 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Klingenberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 385 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 428 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Klingenberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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