Bahretal

SN
Sachsen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge PLZ 01819 2.076 Einwohner
Grundsteuer A 310 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 400 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -20 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰  |  Nichtwohnen: 0,72 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14628040

Grundsteuer für Bahretal berechnen
Auf einen Blick

So steht Bahretal im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 400 % liegt Bahretal auf Platz 210 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Bahretal liegt 5 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Von den 36 Gemeinden im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat Bahretal den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 412 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 400 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).

Rechenbeispiel für Bahretal

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bahretal 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 5 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bahretal.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bahretal

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 420 % 0 %
2025 310 % 400 % -20 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
13 Neustadt in Sachsen 11.740 420 % 2024
14 Rathen, Kurort 333 420 % 2024
15 Dippoldiswalde 13.880 410 % 2024
16 Rabenau 4.331 410 % 2025
17 Hartmannsdorf-Reichenau 1.030 408 % 2025
18 Königstein/Sächs. Schw. 2.082 405 % 2025
19 Stadt Wehlen 1.500 405 % 2025
20 Bahretal 2.076 400 % 2025
21 Bannewitz 11.013 400 % 2024
22 Dürrröhrsdorf-Dittersbach 4.226 400 % 2025
23 Hohnstein 3.076 400 % 2025
24 Liebstadt 1.190 390 % 2025
25 Klingenberg 6.569 385 % 2025
26 Dohna 6.029 380 % 2025
27 Tharandt 5.101 375 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bahretal

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bahretal?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bahretal bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 310 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bahretal hoch?

Mit 400 % liegt Bahretal auf Platz 210 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bahretal den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 400 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bahretal?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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