Grundsteuer-Hebesatz Bahretal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bahretal (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) in Sachsen.
Bahretal
SNBerechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰ | Nichtwohnen: 0,72 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14628040
So steht Bahretal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 400 % liegt Bahretal auf Platz 210 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Bahretal liegt 5 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Von den 36 Gemeinden im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat Bahretal den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 412 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 400 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Bahretal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bahretal 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 5 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bahretal.
Hebesatz-Entwicklung in Bahretal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 420 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 420 % | 0 % |
| 2025 | 310 % | 400 % | -20 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 13 | Neustadt in Sachsen | 11.740 | 420 % | 2024 |
| 14 | Rathen, Kurort | 333 | 420 % | 2024 |
| 15 | Dippoldiswalde | 13.880 | 410 % | 2024 |
| 16 | Rabenau | 4.331 | 410 % | 2025 |
| 17 | Hartmannsdorf-Reichenau | 1.030 | 408 % | 2025 |
| 18 | Königstein/Sächs. Schw. | 2.082 | 405 % | 2025 |
| 19 | Stadt Wehlen | 1.500 | 405 % | 2025 |
| 20 | Bahretal | 2.076 | 400 % | 2025 |
| 21 | Bannewitz | 11.013 | 400 % | 2024 |
| 22 | Dürrröhrsdorf-Dittersbach | 4.226 | 400 % | 2025 |
| 23 | Hohnstein | 3.076 | 400 % | 2025 |
| 24 | Liebstadt | 1.190 | 390 % | 2025 |
| 25 | Klingenberg | 6.569 | 385 % | 2025 |
| 26 | Dohna | 6.029 | 380 % | 2025 |
| 27 | Tharandt | 5.101 | 375 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bahretal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bahretal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bahretal bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 310 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bahretal hoch?
Mit 400 % liegt Bahretal auf Platz 210 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bahretal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 400 % gesunken (-20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bahretal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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