Grundsteuer-Hebesatz Zell (Mosel)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Zell (Mosel) (Cochem-Zell) in Rheinland-Pfalz.
Zell (Mosel)
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07135092
So steht Zell (Mosel) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 719 % liegt Zell (Mosel) auf Platz 40 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Zell (Mosel) liegt 233 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Cochem-Zell
Von den 89 Gemeinden im Kreis Cochem-Zell hat Zell (Mosel) den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 474 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 383 % auf 719 % gestiegen (+336 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).
Rechenbeispiel für Zell (Mosel)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Zell (Mosel) 719 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 233 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 431,40 € im Jahr bzw. 107,85 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 719 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 719 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Zell (Mosel).
Hebesatz-Entwicklung in Zell (Mosel)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 383 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 465 % | +82 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 465 % | 0 % |
| 2025 | 624 % | 719 % | +254 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Cochem-Zell
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Zell (Mosel) | 4.019 | 719 % | 2025 |
| 2 | Moselkern | 568 | 655 % | 2024 |
| 3 | Brachtendorf | 243 | 550 % | 2025 |
| 4 | Bullay | 1.712 | 550 % | 2025 |
| 5 | Lutzerath | 1.539 | 550 % | 2025 |
| 6 | Pommern | 401 | 535 % | 2024 |
| 7 | Bad Bertrich | 972 | 500 % | 2024 |
| 8 | Schmitt | 117 | 500 % | 2024 |
| 9 | Kail | 289 | 495 % | 2025 |
| 10 | Pünderich | 817 | 493 % | 2024 |
| 11 | Wollmerath | 199 | 490 % | 2025 |
| 12 | Ulmen | 3.431 | 480 % | 2025 |
| 13 | Briedel | 841 | 475 % | 2024 |
| 14 | Alf | 823 | 465 % | 2024 |
| 15 | Alflen | 788 | 465 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (89 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Zell (Mosel)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Zell (Mosel)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Zell (Mosel) bei 719 %, für die Grundsteuer A bei 624 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Zell (Mosel) hoch?
Mit 719 % liegt Zell (Mosel) auf Platz 40 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Zell (Mosel) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 383 % auf 719 % gestiegen (+336 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Zell (Mosel)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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