Westerburg

RP
Rheinland-Pfalz Westerwaldkreis PLZ 56457 6.041 Einwohner
Grundsteuer A 405 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 650 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +100 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07143308

Grundsteuer für Westerburg berechnen
Auf einen Blick

So steht Westerburg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 650 % liegt Westerburg auf Platz 103 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Westerburg liegt 164 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Westerwaldkreis

Von den 192 Gemeinden im Kreis Westerwaldkreis hat Westerburg den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 483 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 650 % gestiegen (+200 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %).

Rechenbeispiel für Westerburg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Westerburg 650 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 164 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 390,00 € im Jahr bzw. 97,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 650 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 650 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Westerburg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Westerburg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 450 % –
2023 (vor der Reform) 405 % 550 % +100 %
2024 (vor der Reform) 405 % 550 % 0 %
2025 – 650 % +100 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Westerwaldkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Westerwaldkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Oberhaid 387 920 % 2025
2 Wittgert 633 700 % 2025
3 Westerburg 6.041 650 % 2025
4 Dreifelden 284 600 % 2025
5 Enspel 280 590 % 2024
6 Guckheim 998 590 % 2024
7 Rotenhain 484 590 % 2024
8 Willmenrod 663 580 % 2024
9 Mündersbach 787 573 % 2025
10 Stahlhofen am Wiesensee 383 570 % 2025
11 Herschbach (Oberwesterwald) 961 565 % 2025
12 Kadenbach 1.304 565 % 2024
13 Niederahr 816 565 % 2025
14 Niedererbach 1.045 565 % 2024
15 Sessenhausen 865 565 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (192 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Westerburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Westerburg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Westerburg bei 650 %, für die Grundsteuer A bei 405 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Westerburg hoch?

Mit 650 % liegt Westerburg auf Platz 103 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Westerburg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 650 % gestiegen (+200 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Westerburg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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