Niederahr

RP
Rheinland-Pfalz Westerwaldkreis PLZ 56414 816 Einwohner
Grundsteuer A 345 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 565 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +100 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07143273

Grundsteuer für Niederahr berechnen
Auf einen Blick

So steht Niederahr im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 565 % liegt Niederahr auf Platz 320 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Niederahr liegt 79 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Westerwaldkreis

Von den 192 Gemeinden im Kreis Westerwaldkreis hat Niederahr den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 483 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 565 % gestiegen (+200 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).

Rechenbeispiel für Niederahr

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niederahr 565 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 79 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 339,00 € im Jahr bzw. 84,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 565 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 565 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niederahr.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Niederahr

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 345 % 465 % +100 %
2024 (vor der Reform) 345 % 465 % 0 %
2025 – 565 % +100 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Westerwaldkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Westerwaldkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
6 Guckheim 998 590 % 2024
7 Rotenhain 484 590 % 2024
8 Willmenrod 663 580 % 2024
9 Mündersbach 787 573 % 2025
10 Stahlhofen am Wiesensee 383 570 % 2025
11 Herschbach (Oberwesterwald) 961 565 % 2025
12 Kadenbach 1.304 565 % 2024
13 Niederahr 816 565 % 2025
14 Niedererbach 1.045 565 % 2024
15 Sessenhausen 865 565 % 2024
16 Weidenhahn 558 565 % 2024
17 Nister 1.089 556 % 2025
18 Bad Marienberg (Westerwald) 6.101 550 % 2025
19 Langenbach bei Kirburg 1.102 550 % 2025
20 Nistertal 1.168 550 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (192 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Niederahr

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niederahr?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niederahr bei 565 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Niederahr hoch?

Mit 565 % liegt Niederahr auf Platz 320 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Niederahr den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 565 % gestiegen (+200 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niederahr?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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