Grundsteuer-Hebesatz Mülheim (Mosel)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Mülheim (Mosel) (Bernkastel-Wittlich) in Rheinland-Pfalz.
Mülheim (Mosel)
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07231090
So steht Mülheim (Mosel) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 500 % liegt Mülheim (Mosel) auf Platz 524 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 70 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Mülheim (Mosel) liegt 14 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Bernkastel-Wittlich
Von den 107 Gemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich hat Mülheim (Mosel) den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 448 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 500 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).
Rechenbeispiel für Mülheim (Mosel)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mülheim (Mosel) 500 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 14 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 300,00 € im Jahr bzw. 75,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 500 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 500 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mülheim (Mosel).
Hebesatz-Entwicklung in Mülheim (Mosel)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 390 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 465 % | +75 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 465 % | 0 % |
| 2025 | 525 % | 500 % | +35 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Kröv | 2.118 | 530 % | 2025 |
| 12 | Bengel | 824 | 500 % | 2024 |
| 13 | Burtscheid | 117 | 500 % | 2024 |
| 14 | Flußbach | 434 | 500 % | 2024 |
| 15 | Kinderbeuern | 994 | 500 % | 2024 |
| 16 | Kinheim | 746 | 500 % | 2025 |
| 17 | Malborn | 1.376 | 500 % | 2024 |
| 18 | Mülheim (Mosel) | 936 | 500 % | 2025 |
| 19 | Ürzig | 873 | 500 % | 2025 |
| 20 | Wintrich | 917 | 500 % | 2025 |
| 21 | Lückenburg | 97 | 497 % | 2025 |
| 22 | Neumagen-Dhron | 2.312 | 490 % | 2025 |
| 23 | Deuselbach | 283 | 470 % | 2024 |
| 24 | Hilscheid | 270 | 470 % | 2024 |
| 25 | Neunkirchen | 157 | 470 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (107 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Mülheim (Mosel)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mülheim (Mosel)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mülheim (Mosel) bei 500 %, für die Grundsteuer A bei 525 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Mülheim (Mosel) hoch?
Mit 500 % liegt Mülheim (Mosel) auf Platz 524 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 70 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Mülheim (Mosel) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 500 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mülheim (Mosel)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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