Grundsteuer-Hebesatz Forstmehren
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Forstmehren (Altenkirchen (Westerwald)) in Rheinland-Pfalz.
Forstmehren
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07132035
So steht Forstmehren im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 540 % liegt Forstmehren auf Platz 396 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Forstmehren liegt 54 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Von den 118 Gemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald) hat Forstmehren den 37.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 536 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 540 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Forstmehren
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Forstmehren 540 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 54 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 324,00 € im Jahr bzw. 81,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 540 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 540 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Forstmehren.
Hebesatz-Entwicklung in Forstmehren
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 500 % | 540 % | +160 % |
| 2024 (vor der Reform) | 500 % | 540 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald)
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 30 | Fensdorf | 412 | 550 % | 2024 |
| 31 | Krunkel | 587 | 550 % | 2025 |
| 32 | Pleckhausen | 855 | 550 % | 2024 |
| 33 | Stürzelbach | 218 | 550 % | 2024 |
| 34 | Walterschen | 157 | 550 % | 2025 |
| 35 | Willroth | 980 | 550 % | 2024 |
| 36 | Ziegenhain | 163 | 550 % | 2025 |
| 37 | Forstmehren | 168 | 540 % | 2024 |
| 38 | Molzhain | 523 | 540 % | 2024 |
| 39 | Peterslahr | 326 | 535 % | 2024 |
| 40 | Elben | 340 | 530 % | 2024 |
| 41 | Elkenroth | 1.816 | 530 % | 2024 |
| 42 | Mammelzen | 1.016 | 530 % | 2025 |
| 43 | Nauroth | 1.229 | 530 % | 2024 |
| 44 | Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) | 751 | 530 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Forstmehren
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Forstmehren?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Forstmehren bei 540 %, für die Grundsteuer A bei 500 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Forstmehren hoch?
Mit 540 % liegt Forstmehren auf Platz 396 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Forstmehren den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 540 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Forstmehren?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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